U.S. Regulierungsbehörden beauftragen Minister der Kirche

U.S. Regulierungsbehörden beauftragen Minister der Kirche mit der Förderung des Crypto-Ponzi-Schemas

Die United States Securities and Exchange Commission (SEC) hat ein Verfahren gegen drei mutmaßliche Pastoren angestrengt, weil sie ihre Position ausgenutzt haben, um Menschen dahingehend zu beeinflussen, in ein Schneeballsystem zu investieren. Gestern beschuldigte ein Antrag der Finanzaufsichtsbehörde laut Bitcoin Revolution drei Männer – mit den Nachnamen Frimpong, Jali und Johnson – der Leitung von Schneeballsystemen und der Ermutigung von Investoren, finanzielle Verpflichtungen einzugehen.

Kapital aus ihrem Einfluss schlagen

Dem Bericht zufolge gründeten die drei Männer zwei Unternehmen – genannt 1st Million und Small Partners. Sie betrieben diese Unternehmen zwischen 2017 und Mai 2019 und beschafften auf betrügerische Weise etwa 27 Millionen Dollar von über tausend Investoren.

In den Anschuldigungen wird behauptet, dass die drei Männer ihren Einfluss in lokalen Kirchen und Gesundheitsorganisationen geltend gemacht hätten. Johnson war ein gefeierter Pfarrer, während Jali Berichten zufolge an sieben Kirchenstandorten pastorierte. Sie hatten ihren Investoren – hauptsächlich Afroamerikanern – gesagt, dass sie ihnen bei Krypto- und Devisenanlagen helfen würden, und versprochen, ihnen nach einem Jahr eine Rendite zu zahlen.

In der Klageschrift hieß es weiter: „Von 2017 bis Mai 2019 boten die Beklagten Investoren in Maryland und mehreren anderen Staaten, darunter Georgia, Florida und Texas, unter anderem Verträge mit den Unternehmen an und verkauften sie an diese, in denen sie fälschlicherweise unter anderem versprachen, durch den Handel mit Devisen und Krypto-Währung Gewinne für die Investoren zu erzielen“.

Die meisten Investoren gaben den Unternehmen 5.000 Dollar, in der Hoffnung, monatlich oder pro Finanzquartal Renditen zwischen 6 und 42 Prozent auf der Grundlage ihres Kapitals zu erzielen. Wie andere Ponzi-Systeme bezahlten die Unternehmen einige der früheren Investoren, um ihre Legitimität zu wahren. Das System wurde jedoch bald aufgedeckt.

Der AirBit-Club beißt ins Gras

Ponzi-Schemata sind im Krypto-Raum immer beliebter geworden. Letzten Monat klagte das US-Justizministerium mehrere Mitglieder des AirBit-Clubs an – ein Schneeballsystem, das seinen Opfern angeblich Dutzende Millionen einbrachte. Nach einer Anzeige gelang es der Aufsichtsbehörde, vier der fünf mutmaßlichen Betreiber des Systems zu verhaften. Das erste Mitglied wurde in Panama festgenommen und wartet auf seine Auslieferung an die USA.

Der AirBit-Club wurde Ende 2015 als ein Multi-Level-Marketing-Programm in Krypto-Währung eingeführt. Berichten zufolge veranstalteten die Betreiber großzügige Präsentationen, um Investoren zu ermutigen, und versprachen täglich garantierte Renditen durch den Krypto-Handel und die Bergbautätigkeit des Unternehmens.

AirBit unternahm auch große Anstrengungen, um sein legitimes Erscheinungsbild beizubehalten. Das Unternehmen startete ein Online-Portal für Investoren, komplett mit Segmenten, in denen sich ihre „Gewinne“ anhäuften. Doch während die Investoren glaubten, dass ihr Geld für ihren finanziellen Gewinn verwendet wurde, gaben die Betreiber des Unternehmens das Geld für Immobilien und Luxusgüter aus.

Sie verwendeten einen Teil des Geldes auch, um andere Präsentationen zu veranstalten und mehr Investoren zu ermutigen. Die Clubmitglieder begannen bereits 2016 mit der Bearbeitung ihrer Geldabhebungen. Bald erhielten sie von der Firma Verbrauchsteuern, Verzögerungen und zusätzliche Gebühren. Irgendwann teilte ihnen der AitBit-Club mit, dass sie mehr Mitglieder anwerben müssten, um ihre Abhebungen zu bearbeiten.

Im Allgemeinen gelang es dem AitBit-Club, etwa 20 Millionen Dollar über verschiedene Banken zu waschen. Während das Unternehmen versuchte, alle negativen Informationen online zu löschen, sprach sich das herum, und die Aufsichtsbehörden mischten sich ein.

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