Welche Papiere für mein Aktiendepot?

Für eine lohnende Aktienanlage muss eine bestimmte Summe zur Verfügung stehen. Eine Faustregel besagt, dass ein Betrag von 5000 Euro eine angemessene Untergrenze ist. Doch was legt man für dieses Geld in sein Aktiendepot, um sich später über eine schöne Rendite freuen zu können? Diese Frage ist nicht immer leicht zu beantworten. Wer wenig Knowhow und Zeit mitbringt und auch keine Lust hat, sich mit dem Aktienmarkt zu beschäftigen, wählt dafür am besten Aktienfonds aus. Hier gibt man die Arbeit sozusagen ab. Speziell geschulte Manager legen das Geld für die Kunden an, wollen dafür allerdings auch mit einem entsprechenden Anteil am Profit belohnt werden.

Die zweite Variante ist die Anlage in Einzelaktien. Hier entscheidet man selbst welche Papiere ins Aktiendepot kommen und gibt der Bank einen entsprechenden Orderauftrag. Wer kein Kenner des Marktes ist und nicht spekulativ unterwegs ist, wählt dafür am besten etablierte Papiere. Sie sind zwar, wie alle im DAX geführten, nicht günstig zu haben. Doch sie sind sicher und ihr Verlauf jederzeit kontrollierbar. Neben der jährlichen Gewinnausschüttung wird man als Anteilseigner zudem zu Hauptversammlungen eingeladen und kann dort aktiv Einfluss auf die Geschäftsstrategie nehmen. Wichtig: Es empfiehlt sich immer, nicht das gesamte Kapital in eine Aktie zu investieren, sonders es zu streuen.