Grundsätzliches zum Aktiendepot bei einer Direktbank

Aktiendepots bei Direktbanken sind durchweg kostengünstiger als bei stationären Instituten. Doch auch bei Online-Anbietern gibt es noch merkbare Unterschiede, sodass sich ein Vergleich vor der Entscheidung für einen bestimmten Anbieter immer lohnt. Grundsätzlich ist jedoch zu bedenken, dass Direktbanken keine Beratung anbieten. Während Geschäftsbanken dafür spezielle Mitarbeiter haben, die dem Kunden zur Seite stehen, ist er bei einer Direktbank mit seiner Kaufentscheidung allein. Bei dieser Thematik darf allerdings nicht unterschlagen werden, dass die Bankangestellten nicht unbedingt neutral oder kundenorientiert beraten. Hier spielt auch die Geschäftsstrategie der jeweiligen Bank hinein.

Wer über Grundkenntnisse verfügt oder bereit ist, sie sich anzueignen, ist bei einer Direktbank gut aufgehoben. Entscheidend für das Risiko eines Investments ist nämlich nicht das eigene Wissen, sondern die Papiere, die man für sein Aktiendepot erwirbt. Empfehlenswert für Anfänger sind Aktienfonds, die es in großer Zahl gibt. Auf einschlägigen Seiten kann man sich über Erfolg oder Misserfolg ihrer Arbeit gut informieren. Auch Einzelaktien sind eine Option, sie sollten jedoch eher dann gekauft werden, wenn der Markt und seine Abläufe schon vertrauter sind. Ein Hinweis: Jede Anlage braucht Zeit. Ein Aktiendepot lohnt nur dann, wenn ein langfristiges Anlageziel verfolgt wird.